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Tinas schlechter Tag
 
 

Es war einmal, vor langer langer Zeit, ein kleines Mädchen (1,40 m), das seine Haare schulterlang trug. Das wurde ihr zum Verhängnis. Denn, als sie wieder einmal Kaminholz mit der Kreissäge zerkleinerte, verfingen sich die Haare in der Sägescheibe. Das Unheil nahm mit unheimlicher Geschwindigkeit (3500 Umdrehungen pro Minute) seinen Lauf. Sie wurde mit den Haaren zuerst in die rotierende Scheibe gezogen. Blut spritzte und ihr Schreien erstickte in einem blutgedämpften Gurgeln, daß allerdings sofort verstummte, als ihr Kehlkopf die Scheibe passierte. Blut und Gedärme spritzen, schließlich blieb die Kreissäge aufgrund einer Netzstromschwankung stehen. Als ihr Vater sie auffand, schwor er sich, Rache zu nehmen. Der Vater dachte nämlich, daß seine Frau ein Werwolf sei und sie die Tochter angekaut habe. So nahm er eine doppelköpfige Axt und hackte der Mutter den Kopf ab. Das konnte die Mutter allerdings nicht beeindrucken, denn sie war tatsächlich ein Werwolf und diese haben teilweise den unbestreitbaren Vorteil der Unsterblichkeit. Freundlich grunzend fing sie an, mit einer kleinen Eiche (6,30m) dem Vater den Hintern zu versohlen. Der Vater schaffte es letztendlich nicht mehr, seine lebenswichtigen Organe am richtigen Platz zu halten und verstarb mit einem vornehmen Keuchen. Nicht übel gelaunt ging die Mutter, in der einen Hand die Eiche, in der anderen die Doppelaxt, zum Amt, um die Rente ihres seligen Mannes abzustauben.
Auf dem Rückweg kam es zu einem kleinen Autounfall, der dem Werwolf zum Verhängnis wurde : Ein Tanklaster mit 500 000 Litern Weihwasser prallte gegen einen Lastzug, der mit 4,5 Tonnen Weihrauch beladen war. Das Weihwasser und der Weihrauch konnten dem Werwolf natürlich nichts anhaben, nur seine Beinbehaarung wurde leicht feucht. Es mag zwar eigenartig erscheinen, daß der Werwolf kurz darauf über einen Stein stolperte und mit dem linken Auge in eine aidsverseuchte Spritze fiel, aber das war nun einmal seine Todesursache.
Die traurige Moral dieser Geschichte ist wohl jedem einsichtig : Liebe Kinder, vor allem ihr Jungen, lasset euch niemals die Haare lang wachsen, ihr seht ja, was ihr davon habt.

ENDE
 

In eigener Sache : Seid kreativ ! Jeder Depp kann ein besseres Märchen schreiben. Wichtig ist nur, daß dies wie bei uns während des Unterrichts geschieht. Alle, die diese Geschichte zu brutal finden, können wir beruhigen. Großversuche mit 1 bis 4 Jahre alten Kindern haben ergeben, daß es nur in 10 Prozent aller Fälle zu bleibenden Schäden kommt. Normalerweise klingen die schlimmsten Angstzustände nach 4-6 Wochen ab. Schon nach 10-12 Jahren erinnert sich das Kind gar überhaupt nicht mehr an die Geschichte.
Ach übrigens : Bei mehr als sechsmaligem Lesen sinkt der IQ um 50 Prozent, und wer's nicht glaubt ist doof.



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